Eine Dokumentation in 21 Bildern mit Texten von Yellow and green.
Alles begann an einem wunderschönen Herbstmorgen im Parkverbot der Prellerstraße mitten in Weimar, mitnichten also vor dem berühmt berüchtigten Yellow and green Büro. Der Bus war frisch gewaschen, gebügelt und gepackt ...
Doch schon nach weit mehr als 93km gab es erste Unstim-migkeiten geschuldet der Frage, wie weit wir eigentlich in den Westen fahren müssen. Gemäß unseren philosophischen Gemütern suchten wir nach einer adäquaten Lösung.
Linker Hand: Albrecht, ein typischer Vertreter der Stoa, durchleidet mit Geduld und stoischem Hunger einfach die Misslichkeiten dieser Welt.
Rechter Hand: Der Empirist Klaus vertraut seinen Sinnen und gesundem Männerverstand und sucht nach Hinweisen in der nackten Realität.

Untere linke u. rechte Hand: Der junge, noch hoffnungsvolle Rationalist Guido von Freisinn sucht in den Schriften der Alten den evidenten Weg durch das irdische Chaos.

Doch dann, was soll man sagen, waren wir nach fünf weiteren Stunden der Suche plötzlich in Würselen, wo nach Angaben des Veranstalters das größte a-cappella-Festival Deutschlands eröffnet werden sollte.

Selbstverständlich, dass zuerst einmal die Techniker das Neuste aus der Thomannwelt fachkundig "erörtern" müssen.
Selbstverständlich, dass alle vier ständig an der Ver-besserung der Moderation backstage "arbeiten".
Gottseidank nicht selbstverständlich sondern hoffentlich eine einmalige Ausnahme: der Versuch, zu "choreographieren".
Doch schon im nächsten Morgengrauen verließen wir das idyllisch gelegene Würselen, um in der Hauptstadt München vorstellig zu werden.
Eine kleine Ominösität am Rande: Albrecht liest ein Buch.
Offensichtlich handelt es sich hierbei um zu schwere Lektüre.
In München, welch Plural der Superlative, fand nach Angaben des Veranstalters das größte a-cappella-Festival Deutschlands, nämlich VOKAL TOTAL im Spectaculum Mundi statt.
"Eigentlich schade um Albrecht ..."
Deutschland ist schön. Seine Wiesen sind grün, seine Himmel sind weißblau, seine Burschen sind fesch, seine Mädchen haben einen roten Mund. Genauso haben wir uns München vorgestellt .
Und in diesem urigen Original einer gut bayrischen Pension taten wir schlafen tun.
Hier gab es sogar Übemöglichkeiten für Open-Air-Pianisten.
Für alle,die in Tirol bei München eine gemütliche Übernachtung suchen - achten Sie auf dieses Schild und schon sind Sie am Ziel ihrer Träume.
Da Bass ja von Basis kommt und also die wichtigste Stimme ist, müssen auch von ihm die BasisBühnenArbeiten durchgeführt werden.
... noch 76 min bis Standby.
... noch 75 min bis Standby.
Und für alle, die ihn unbedingt nochmals sehen wollen:  Volkmar hinter der Kamera.